Monatarchiv: September 2019

Produktverpackungen als kaufentscheidendes Kriterium im E-Commerce

Immer mehr Menschen steigen – Dropshipping sei Dank – als Haupt- oder Nebenerwerb in den Onlinehandel ein. Viele dieser E-Commerce Newcomer, im Besonderen die die vorher nicht bereits im Handel tätig waren, unterschätzen häufig die enorme Wichtigkeit der Produktverpackung.
Ob am stationären Point of Sale oder im Onlineshop: das Auge isst (bzw. bestellt) mit!
Insbesonders bei bezüglich der Beschaffenheit und des Preises ähnlichen Artikeln entscheidet eine entweder besonders auffällige, oder besonders hochwertige Verpackung über den Kauf des einen und den Nichtkauf des anderen Produkts. Klar im Vorteil ist der Händler, der diese Tatsache nutzt, um entweder sein Produkt dem Kunde überhaupt zu verkaufen oder der ein höherpreisiges Produkt beim kaufwilligen Kunden platzieren möchte.

Pappe vs. Kunststoff vs. Metall

Gerade wenn es darum geht, Gewürze, Bonbons oder Gebäck zu verkaufen, bieten sich dem Händler verschiedene Optionen. Verpackungen aus Pappe sind kostengünstig und flexibel herzustellen, wirken jedoch in den seltensten Fällen hochwertig. Stabil sind sie in der Regel auch nicht. Kunststoffverpackungen sind in äußerst vielen verschiedenen Varianten herstellbar und in einer unglaublichen Vielfalt von Farben, Formen und Ausführungen verfügbar. Jedoch haftet ihnen nach wie vor das Image des „billigen Plastiks“ an. Dazu kommt, dass in dem Maß, in dem Nachhaltigkeit immer mehr an Bedeutung gewinnt, Kunststoff immer unbeliebter wird. Daher kommt seit einigen Jahren sehr stark ein Klassiker der Verpackung zurück: Metall. Metall hat zahlreiche Vorteile wie beispielsweise hohe Stabilität, perfekte Aromakonservierung, optimale Wiederverwendbarkeit und kombiniert dies mit günstigen Preisen und einer hohen gefühlten Wertigkeit.

Welche Möglichkeiten bietet die moderne Verpackungsindustrie im Bereich Metallverpackung?

Metallverpackungen wurden bereits im 19. Jahrhundert als Produktverpackungen, beispielsweise für Gewürze oder Pralinen verwendet. Allerdings sind die Möglichkeiten, die die Verpackungsbranche heute bietet denen aus Urgroßmutters Zeiten bei weitem überlegen. Metalldosen lassen sich heute in jeder gewünschten Farbe und mit jeder Bedruckung anbieten. Außerdem sind neben den klassischen Standardformen unzählige neue Varianten möglich, beispielsweise mit Sichtfenster, Aromadeckel oder Bügelverschluss. Aufgrund der ausgefeilten Werkzeugmaschinen sind auch ungewöhnliche Sonderformen möglich. Man sieht also: Metalldosen sind als Produktverpackungen aktueller denn je – und jeder Newcomer im E-Commerce sollte über das Verpackungsmaterial Metall für seine Produktverpackungen nachdenken.

Der Kauf eines insolventen Unternehmens – Mit der richtigen Strategie zum Erfolg

Insolvenz ist ein gefürchteter Begriff in unserer von Kapitalismus geprägten Gesellschaft. Menschen, die von einer Insolvenz betroffen sind, stehen meist am Rande ihrer Existenz. Doch wo es Schatten gibt, muss es immer auch Licht geben.

So kann ein insolventes Unternehmen für einen strategischen Unternehmer mit einem gesunden Hunger nach Herausforderung eine Chance bieten, sich selbst zu verwirklichen. Ein insolventes Unternehmen zu kaufen, birgt zwar immer Risiken, die mit der richtigen Herangehensweise jedoch gut umschifft werden können.

Schnelligkeit ist geboten!

Wer insolvente Unternehmen kaufen möchte, sollte möglichst schnell dabei vorgehen. Das größte Problem dabei ist die fehlende Planbarkeit eines solchen Unternehmenskaufes. Insolvenzen sind von außen schwer abzusehen und somit häufig nicht vorhersagbar.
Deshalb muss im Falle des Falles schnell gehandelt werden. Ein zügiger Kauf ist zudem wichtig, da langwierige Transaktionsprozesse einem kriselnden Unternehmen nur zusätzlich schaden. Der Kauf sollte also schon einige Zeit vorab gut überlegt sein und das richtige Startkapital bereitlegen. Grundsätzlich unterscheidet sich der Kauf eines insolventen Unternehmens je nach Phase des Insolvenzverfahrens.

Vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens:

Business people Meeting negotiating a contract between two colleagues

Hier gibt es zwei Möglichkeiten, die in Frage kommen. Mit einem Share Deal kann ein Käufer Anteile an einem kriselnden Unternehmen übernehmen. Hierdurch ändert sich nur der Gesellschafter der Firma, die Verpflichtungen verbleiben beim erworbenen Rechtsträger.
Der Käufer muss hier nicht nur für den Kaufpreis, sondern auch für die finanzwirtschaftliche Sanierung aufkommen. Diese Option birgt viele Risiken, die schnell in eine ungewollte Richtung führen können.

Die andere Möglichkeit ist der sogenannte Asset Deal, bei dem die Schulden beim Verkäufer zurückgelassen werden. Hier besteht jedoch die Gefahr, dass den Gläubigern der Kaufpreis nicht angemessen genug erscheint. Daraus resultiert, dass der Verkäufer des Unternehmens doch in die Insolvenz rutscht und sich der Insolvenzverwalter das verkaufte Unternehmen zurückholt und den Erlös aus dem Verkauf unter den Gläubigern aufteilt. Der Käufer erhält dann den gezahlten Kaufpreis nur in Höhe der Insolvenzquote zurück.

Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens

portrait of a laughing bearded business owner in front of his wine shop

Diese Variante stellt die deutlich sicherere Investition dar. Erwirbt der Käufer das Unternehmen vom Insolvenzverwalter, fallen die Risiken, die bei den vorherigen Optionen bestand, weg. Allerdings leidet das Unternehmen selbst auch unter dem Abwarten des Insolvenzverfahrens.
Frühere Kunden und Lieferanten könnten zukünftig abspringen, wenn sie zuvor enttäuscht wurden. Das ist kein Problem, solange der Käufer genügend Kontakte und möglicherweise schon Kunden mitbringt.

Außerdem verfallen im Gegensatz zu einem Asset Deal beim Kauf vom Insolvenzverwalter sämtliche Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern, die vor dem Verfahren zugesprochen wurden. Der Käufer ist so nicht haftbar für Ansprüche, die vor dem Verfahren entstanden sind.
Auch für rückständige Steuern ist der Käufer nach dem Erwerb des Unternehmens beim Insolvenzverwalter nicht mehr haftbar. Ein Kauf nach dem Insolvenzverfahren ist also die deutlich sichere Variante.

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Teambuilding: Wichtiger Baustein zu wirtschaftlichem Erfolg

Eine Gruppe macht noch lange kein Team, denn innerhalb eines Teams muss jedes Mitglied eine Rolle übernehmen und sich aufeinander einspielen. Die Arbeit im Team ist nicht immer so leicht wie sie sich anhört. Denn nicht selten stehen Missverständnisse und Kommunikationsprobleme auf der Tagesordnung.

Viele Arbeitnehmer fühlen sich durch ihr Team eher ausgebremst und arbeiten daher lieber alleine. Oftmals ist es aber auch so, dass die Gruppe einen mitzieht und man selbst sich weniger anstrengen muss. Die Auswahl der Teammitglieder und Teambuilding spielen eine sehr große Rolle, wenn die Arbeit im Team funktionieren soll.

Teambuilding – Was ist das?

Damit ein funktionstüchtiges Team entstehen kann, müssen folgende Voraussetzungen existieren:

  • ein klares Ziel
  • die richtige Größe
  • unterschiedliche Persönlichkeiten
  • einen akzeptierten Leiter
  • eine funktionierende Kommunikation

Ziel des Teambuilding ist es, ein positives Arbeitsklima zu schaffen und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu ermöglichen. Teambuilding ist ein Prozess, den eine Gruppe durchläuft, bis sie schlussendlich zu einem Team wird. Kooperationsbereitschaft und Teamgeist werden gefördert, um Leistung und Produktivität zu verbessern.

Teambildende Maßnahmen eignen sich zugunsten einer langfristigen Mitarbeitermotivation und wirken der Mitarbeiterfluktuation entgegen. Personaler nutzen passende Übungen für Teambildungsphasen.

Das Teambuilding besteht aus vier (später fünf) aufeinander folgenden Phasen, in denen das Team zusammenwächst. Dieses Modell wird in Deutschland auch Teamuhr genannt.

  • Forming (Orientierungsphase)
  • Storming (Konfrontationsphase)
  • Norming (Kooperationsphase)
  • Performing (Wachstumsphase)

Teambuilding sollte sich nicht nur auf Vertrauen, Sympathie und Zuneigung konzentrieren. Um effektiv und erfolgreich zu arbeiten, sollte auch auf unterschiedliche Arbeitsweisen und Meinungen Rücksicht genommen werden.

Diskussionskultur und Streitkultur sagen nicht aus, dass es Probleme im Team gibt. Solange sich keiner persönlich beleidigt und angegriffen fühlt, fördern solche Auseinandersetzungen die Zusammenarbeit.

Drei einfache Möglichkeiten für erfolgreiches Teambuilding

Mit entsprechenden Übungen für das Team kann der Teambildungsprozess beschleunigt werden. Befindet sich das Team bereits auf dem Weg in Richtung einer kooperierenden Einheit, helfen Vertrauensspiele dabei, die Bindung zusätzlich zu stärken.

Wenn das Team gar aufeinander eingespielt ist, dienen auflockernde Spiele dazu, die gute Stimmung zu erhalten. Auch schwierigere gruppendynamische Spiele kommen zum Einsatz, um die Leistungsfähigkeit des Teams zu stärken.

Nachfolgend haben wir drei Möglichkeiten zusammengestellt, die das Teambuilding begünstigen.

  1. Anlässe für Interaktion im Unternehmensalltag schaffen

Wenn sich das Team formiert und gefunden hat, muss dafür gesorgt werden, dass ein gutes Arbeitsklima und damit die Motivation der Teammitglieder im Unternehmen beibehalten wird. Soziale Interaktionen aller Art können mit dem regulären Unternehmensalltag verbunden werden.

  • Die gemeinsame Wochenplanung zum Beispiel wirkt sich durchaus stimmungsfördernd auf die Teammitglieder aus. Die Mitarbeiter besitzen die Möglichkeit, sich aktiv an der zeitlichen Gestaltung zu betätigen und ihren Arbeitsalltag mitzubestimmen.
  • Projektbesprechungen sollten idealerweise das gesamte Team mit einbeziehen. So sind immer alle auf dem gleichen Stand und sind stärker in den Projekterfolg involviert.
  • Die gemeinsame Kaffeepause ist nicht zu unterschätzen. Sie bietet dem Team die Möglichkeit zum sozialen Austausch. Dadurch verbessern sich sowohl die zwischenmenschlichen Beziehungen, als auch die Atmosphäre und Leistungsfähigkeit.
  • Feedback von den Mitarbeitern anhören und ernst nehmen, ist ein weiterer Schritt in Richtung Teambuilding. Das Feedback sollte dann aber auch zu konkreten Veränderungen führen.
  • Vorschläge für Verbesserungen sollten ebenfalls ernst genommen und im Team angemessen gewürdigt werden.

Der Kontakt zu den Teammitgliedern kann insbesondere auch auf die sportliche Art und Weise verstärkt werden. Denn es gibt es zahlreiche Teamsportarten, die den Zusammenhalt und die Zuverlässigkeit fördern.

Segeln ist pures Teamwork. Die Zusammenarbeit an Bord, die Kommandos und die frische Seeluft schweißen ein Team noch einmal mehr zusammen. Der Wassersport als Mittel der Fortbewegung lässt sich optimal mit einem gemeinsamen Ausflug verbinden und beschert unvergessliche Erlebnisse.

Auch Tischtennis ist als Teamsportart beliebt. Der sportliche Ausgleich durch Tischtennis eignet sich ideal für zwischendurch. Dabei bestimmst du im Team die Spielrunden und musst nicht einmal Sportsachen tragen. Eine Tischtennisplatte lässt sich ganz unkompliziert in Aufenthalts- oder Gemeinschaftsräume des Unternehmens stellen und auch einfach wieder wegräumen.

  1. Unternehmensausflüge durchführen

Für gemeinsame Ausflüge im Team eignet sich unter anderem Geocaching, die moderne „Schnitzeljagd“ als GPS-Rallye. Die Teams bewegen sich mit Unterstützung von GPS-Geräten entlang spannender Routen mit diversen Aufgaben. Um das Ziel zu erreichen, müssen die Teammitglieder miteinander kommunizieren und an einem Strang ziehen, um alle Informationen zu sammeln. Anschließend erhält die Mannschaft auch die verdiente Belohnung.

Weiterhin beliebt sind Fahrradtouren. Für längere Trekkingtouren oder kleinere Radreisen ist das Trekkingrad ideal ausgelegt. Auf solchen Touren befährt man ausgeklügelte Strecken auf verkehrsarmen Straßen und gelegentlich unbefestigten Wegen, die gleichzeitig mit landschaftlicher Attraktivität einhergehen. Eine Trekkingradreise ist eine ausgewogene Mischung aus Kultur und Sport.

Geführte Trekkingradreisen versprechen ein intensives Kultur- sowie Naturerlebnis und sind ein unvergessliches Erlebnis für jedes Teammitglied. Dabei können auch exotische Reiseziele, wie Albanien, Myanmar oder Bhutan angesteuert werden.

  1. Eigeninitiative der Belegschaft zulassen

Um ein gutes Team aufzubauen, muss jedes Mitglied aus eigener Verantwortung heraus handeln. Beim Teamwork geht es nicht darum, sich vom Team mitziehen zu lassen, sondern Eigeninitiative zu ergreifen und Entscheidungen zu treffen. Diese Fähigkeit kann ebenfalls mit teambildenden Maßnahmen erlernt und optimiert werden.

Eigeninitiative kann in folgenden Bereichen gezeigt werden:

  • Die aktive Mitarbeit im Team von Vorgesetzten und Chefs ist unabdingbar für eine harmonische und produktive Zusammenarbeit im Team.
  • Die gemeinsame Urlaubsplanung gehört in den meisten Unternehmen offiziell zum Standard, wird aber nicht immer praktisch umgesetzt. Das Mitrederecht bei der Urlaubsplanung kann die Stimmung deutlich steigern und Konflikten vorbeugen.
  • Die Arbeitszeit im Unternehmen sollte untereinander abgestimmt werden, damit Gleitzeitregelungen im Team möglich sind.

Denkbar sind außerdem Spiele, die die Eigeninitiative herausfordern. Poker zum Beispiel ist von aktivem Spielerverhalten gekennzeichnet. Poker hilft dabei, Entscheidungen zu fällen und die Verantwortung dafür zu übernehmen. EIne sinnvolle Investition ist daher ein Pokerkoffer für das heimische Casino-Erlebnis.

Fazit – Erfolgreiches Teambuilding auch in deinem Unternehmen

Teambuilding ist kein utopisches Ziel, sondern bereits mit einfachen Mitteln Schritt für Schritt umsetzbar. Neben den bereits genannten Tipps ist es ebenfalls förderlich, die Kollegen ab und an zu loben. Letztendlich liegt es jedoch in den Händen des Teamleiters, welche Methoden sich für das eigene Team am besten eignen.

Wichtig ist, dass das Team bei jeder Gelegenheit zusammenarbeitet, um besser zusammenzuwachsen und ungeahnte Talente zutage zu bringen. Für ein erfolgreiches Teambuilding existieren außerdem zahlreiche Maßnahmen und Aktivitäten, bei denen auch der Spaß nicht zu kurz kommt.