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Nutzen und Vorteile betriebsinterner Weiterbildungsmaßnahmen

Der Schlüssel zum geschäftlichen Erfolg für jedes Unternehmen sind gut ausgebildete Mitarbeiter. Natürlich achten die Personalverantwortlichen schon bei der Einstellung darauf, dass die Mitarbeiter die fachlichen Qualifikationen für ihren künftigen Arbeitsplatz mitbringen. Jedoch gibt es regelmäßig Änderungen und Neuerungen, über welche die Mitarbeiter informiert werden müssen. Die beste Alternative sind in diesem Fall betriebsinterne Weiterbildungsmaßnahmen, weil diese auf die Bedürfnisse des Betriebes zugeschnitten sind. Um die Vorteile zu nutzen, müssen Führungskräfte allerdings einige Aspekte berücksichtigen.

Die Voraussetzungen schaffen

Wichtig ist insbesondere, dass für die Weiterbildung geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, in welchen die Fortbildung ungestört stattfinden kann. Bestens eignen sich Konferenz- und Besprechungsräume, notfalls auch Aufenthaltsräume. Selbstverständlich sollte auch die passende Ausstattung zur Verfügung stehen. Dazu gehören unter anderem ein Internetanschluss und Präsentationsmöglichkeiten, die sich für gelegentliche Einsätze aber auch anmieten lassen.

Wann ist eine Weiterbildung sinnvoll?

Bevor die Weiterbildung in Angriff genommen wird, gilt es zunächst einmal eine Bestandsaufnahme zu machen. Also herauszufinden, wo Schwachstellen sind und welche Fehler immer wieder passieren. Hier sind nicht nur die Führungskräfte gefragt. Denn auch Mitarbeiter wissen aus ihrem Arbeitsalltag, in welchen Bereichen Defizite bestehen. Sobald der Bedarf ermittelt ist, kann im nächsten Schritt die passende Maßnahme ausgewählt werden. Das kann beispielsweise ein Seminar oder ein Kommunikationstraining sein, aber auch eine spezielle Weiterbildung, etwa wenn ein neues Softwaresystem eingeführt wird.

Diese Vorteile bietet eine betriebsinterne Weiterbildung

Der wohl größte Vorteil einer innerbetrieblichen Weiterbildung besteht darin, dass die jeweilige Maßnahme genau auf den Betrieb zugeschnitten ist. Schon bei der Planung werden die besonderen Eigenheiten des jeweiligen Betriebes ermittelt. Nicht minder wichtig ist die Tatsache, dass sich die Weiterbildung flexibel an die Interessen des Betriebes und der Teilnehmer anpassen lässt. So sind Unternehmen bei innerbetrieblichen Weiterbildungen nicht an bestimmte Zeitfenster gebunden, sondern können den Zeitpunkt und die Dauer individuell festlegen.

Nicht zu verachten ist außerdem die Tatsache, dass eine innerbetriebliche Weiterbildung auch als teambildende Maßnahme fungiert. Denn am Arbeitsplatz arbeitet in aller Regel jeder für sich allein. Während der Fortbildung sind die Teilnehmer hingegen dazu gezwungen, als Team zu agieren, was sich positiv auf die künftige Zusammenarbeit auswirkt. Ferner haben Mitarbeiter die Gelegenheit, sich außerhalb des betrieblichen Alltags kennenzulernen.

Ein weiterer großer Vorteil besteht darin, dass sich der Wissenstransfer für alle Beteiligten einfacher gestalten lässt. Der Grund: Es kann jederzeit ein Bezug zum Unternehmen hergestellt werden, indem Fragen und Probleme besprochen werden, die im Arbeitsalltag regelmäßig auftauchen. Das wiederum bietet auch die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Referenten ganz konkrete Situationen aus dem beruflichen Alltag zu analysieren.

Nicht zuletzt steigert die Möglichkeit zur Weiterbildung auch die Motivation der Mitarbeiter, weil sie sich damit auch persönlich weiterentwickeln können. Und motivierte Mitarbeiter sind schließlich die besten Mitarbeiter, die sich ein Unternehmen nur wünschen kann.

Weiterbildungen steigern die Motivation der Mitarbeiter

In Zeiten des Fachkräftemangels wird es für Unternehmen immer wichtiger, kompetente Mitarbeiter langfristig zu binden. Es ist jedoch eine Fehlannahme, dass nur hohe Löhne dies bewirken können. Der moderne Arbeitnehmer legt auf ganz andere Dinge wert, zum Beispiel auf eine kontinuierliche persönliche Weiterentwicklung.

Wirtschaftsstudium – Der Karriere-Booster

Ein Studium der Betriebswirtschaft ist vor allen Dingen eine hervorragende Grundlage für zukünftige Führungskräfte in der Industrie und generell als Unternehmer – auch im Mittelstand. Während der Betriebswirtschaftler gerne in die Industrie abwandert, um dort seinen beruflichen Werdegang zu finden, werden Volkswirte gerne in der Bankenwelt eingesetzt, weil die Kenntnisse über globale volkswirtschaftliche Zusammenhänge eher in dieser Branche benötigt werden. Auch Versicherung haben Bedarf an Volkswirten und stellen sie gerne ein. Das Studium ist interessant und kann überall dort von Vorteil sein, wo Prognosen über künftige Entwicklung gebraucht werden.